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Was macht Asanas so wirkungsvoll?

YogaUnited-International-Yoga-Day-AsanasAsanas sind ein wesentlicher Bestandteil der heutzutage weit verbreiteten Lehre des Yoga. Für diejenigen, die Yoga als ihren spirituellen Pfad praktizieren, sind die Asanas einer der grundlegenden Schritte, und für jeden, der sie praktiziert, sind sie ein wichtiges Werkzeug, um den Verstand zu beruhigen und schrittweise seiner selbst und seines inneren Universums bewusst zu werden. Die vielschichtigen und eindrucksvollen Wirkungen, die Asanas im physischen Körper bewirken, machten sie zum bekanntesten Vertreter der Yogalehre. Aus diesem Grund wurden sie zum bevorzugten Gegenstand von Studien und Forschung in unserem Bestreben nach einer natürlichen Lösung unserer alltäglichen menschlichen Probleme.

Aus einer höheren Perspektive betrachtet werden sie unterschätzt, da sie es ermöglichen, Samadhi (die ekstatische Erfahrung des Einsseins) zu erreichen und uns helfen, unser Höchstes Selbst zu offenbaren. Das „Geheimnis“ dieser beeindruckenden Wirkungen der Körperstellungen beruht auf dem Prinzip der Resonanz. Jede Körperstellung versetzt uns in Resonanz mit einer bestimmten göttlichen Energie, die für jeden genau die gleiche ist, unabhängig davon, wer praktiziert. Die korrekte Ausführung der Körperstellung in Verbindung mit einem perfekten mentalen Fokus versetzt uns in Einklang mit bestimmten, unendlichen und ewigen makrokosmischen Energien ( z.B. die Energie der Liebe oder des Mutes). Diese übertragen sich dann in unseren eigenen Mikrokosmos und laden so unser Wesen mit genau dieser universellen Energie auf. Auf diese Weise werden bestimmte, erhabene Aspekte unseres Wesens erweckt. Hierin liegt der Unterschied zwischen einer gymnastischen Körperstellung und einer Yogastellung – Asana – begründet. So verwunderlich es klingen mag, ist es letztendlich ein universaler energetischer Vorgang.

Wie diese wundervolle Erfahrung am Internationalen Yogatag verstärkt wird

Am Internationalen Yogatag 2016 werden drei der wichtigsten Yogastellungen von einem erfahrenen Yogalehrer vorgestellt und exemplifiziert. Viele fortgeschrittene Yogalehrer werden diese Exemplifizierung gemeinsam weltweit ausführen (siehe Programm weiter unten). Unabhängig von der räumlichen Entfernung der einzelnen Übungsgruppen wird auf diese Weise ein subtiles Feld der Einheit aufgebaut. Die so tatsächlich entstehende Matrix aus Energie unterstützt all jene, die die tieferen wohltuenden Wirkungen der entsprechenden Yogastellungen (sogar zum ersten Mal) erfahren wollen. Indem jeder Ausübende seine Aufmerksamkeit auf die energetischen Prozesse der unten beschriebenen Asanas konzentriert, verstärkt das hierdurch entstehende gemeinsame Feld beträchtlich den Einklang mit den spezifischen Wirkungen der einzelnen Yogastellungen.

Die allgemeine Durchführung einer Asana

Für die beispielhafte Durchführung einer Asana mit maximalen Wirkungen auf allen Ebenen des Wesens werden folgende Schritte empfohlen.

Beginnen Sie immer mit einer Aufwärmphase, in der Sie Ihre körperlichen und energetischen Strukturen vorbereiten. Nach dieser allgemeinen Vorbereitung sollte jede Asana in der gleichen Weise ausgeführt werden.

  1. Begeben Sie sich schrittweise in die Asana, wobei Sie sich des Körpers bewusst werden und diesen die gesamte Zeit beherrschen.
  2. Bleiben sie solange statisch in der Stellung, wie es angenehm für Sie ist.
    Während der Durchführung der Yogastellung sollten alle Muskeln, die nicht benutzt werden, so entspannt wie möglich bleiben. Nachdem eine stabile und entspannte Stellung erreicht wurde, sollte Ihre Aufmerksamkeit allmählich Ihren ganzen Körper erfassen. Machen Sie sich bewusst, dass der gesamte Körper mitsamt seiner energetischen Strukturen wie eine wahre „Antenne“ wirkt, die den Einklang mit den für die Asana spezifischen makrokosmischen Energien herstellt. Vertiefen sie Ihre Aufmerksamkeit vom physischen Körper in die energetischen Strukturen und die spezifischen inneren Zustände und Eigenschaften des Asana. Weiten Sie Ihre Aufmerksamkeit immer mehr aus, um verschiedene psycho-mentale Zustände und sogar archetypische und universelle Prinzipien wahrzunehmen. Die ausreichend lange und mit starkem inneren Fokus durchgeführte Asana führt zur allmählichen Erweckung der Seele oder gar zu Erfahrungen der reinen göttlichen Seligkeit (Ananda) und schlussendlich zur Offenbarung des Höchsten Selbst, Atman.
  3. Gehen Sie langsam aus der Asana, wobei Sie ständig die Aufmerksamkeit auf den Körper gerichtet halten, um diesen zu beherrschen.
  4. Schließen Sie mit einer Bewusstwerdung und Entspannung ab, in der Sie sich der Wirkungen auf allen Ebenen des Wesens so bewusst wie möglich werden. Achten sie insbesondere auf die charakteristischen Wirkungen der Asana (wie unten beschrieben) und bemerken Sie die Erweckung und Eingliederung dieser Wirkungen in Ihr Wesen.

Nach Abschluss einer Asana-Sitzung führen Sie die tiefe, yogische Entspannung (Shavasana) durch.

Bhujangasana

10:00 GMT / 3:00am PST | 16:05 GMT / 9:05 am PST  | 1:30 (22.6.) GMT / 6:30 pm PST

IMG_0974Legen Sie sich auf den Bauch. Platzieren Sie Ihre Hände unter den Schultern und richten dann den Oberkörper langsam auf und biegen die Wirbelsäule nach hinten, während sie den Kopf heben. Der Rumpf wird von den Armen gestützt. Sie sollten sich hauptsächlich im Bereich der Brustwirbelsäule biegen. Halten Sie ihre Beine entspannt und entspannen Sie aktiv den unteren Rücken. Entspannen Sie auch die Hüften und das Gesäß, während sie den Kopf nach hinten beugen und den Nacken entspannt lassen. Falls es Ihnen nicht gelingt, den Rücken so stark zu beugen, dass Ihre Arme durchgestreckt werden, so stützen Sie sich stattdessen auf Ihren Unterarmen und Ellbogen ab.

Konzentrieren Sie sich während der gesamten Durchführung auf die Asana in der oben beschriebenen Weise. Achten Sie insbesondere darauf, einen angenehmen affektiven Zustand, bedingungslose Liebe, innere Harmonie, Ausgeglichenheit und Frieden wahrzunehmen.

Es ist wichtig, nach der Ausführung sehr sachte wieder aus der Stellung zu gehen.

Gegenanzeigen: Führen sie diese Asana nicht durch, wenn sie an einem Bandscheibenvorfall oder einem Leistenbruch leiden. Im Falle einer Schilddrüsenüberfunktion beugen Sie den Kopf nicht nach hinten, sondern halten ihn gerade.

Sukhasana

10:10 GMT / 3:10am PST | 16:15 GMT / 9:15 am PST  | 1:40 (22.6.) GMT / 6:40 pm PST

IMG_0963In dieser Asana sitzen Sie mit gekreuzten Beinen. In dieser Asana gibt es zwei Varianten, abhängig davon, wie wir die Beine gegenüber unserem Körper positionieren – entweder das rechte oder das linke Bein ist näher am Körper. Um den rezeptiven Yin-Aspekt dieser Asana zu stärken, bringen Sie das linke Bein näher zum Körper, während sich die Füße jeweils unter dem anderen Bein befinden. Achten Sie darauf, eine angenehme Haltung einzunehmen. Halten Sie ihre Arme entspannt aber ausgestreckt, mit den Händen auf den Knien. Führen Sie Jnana Mudra durch, indem Sie einen Kreis mithilfe Ihres Daumens und des Zeigefingers bilden. Halten Sie Ihre Wirbelsäule aufrecht.

Nachdem Sie die Asana wie oben beschrieben durchgeführt haben, gehen Sie mit ausgestreckten Beinen und auf den Armen abgestütztem Oberkörper für einige Momente in die Bewusstwerdung. Anschließend führen Sie die Asana in gleicher Weise wie oben beschrieben aus, nur dass Sie diesmal das rechte Bein näher an den Körper bringen. Hierdurch wird der ausstrahlende Yang-Aspekt der Asana aktiviert.

Konzentrieren Sie sich während der gesamten Ausführung der Asana wie oben beschrieben. Nehmen Sie einen Zustand der tiefen Entspannung wahr, der sich immer mehr auf die psycho-mentale Ebene ausweitet. Ein verfeinerter, wohltuender Zustand stellt sich ein und wird immer stärker. Machen Sie sich eine verstärkte Freude in ihrem Wesen bewusst. Bemerken Sie, wie Sie sich nun viel leichter in die Gesellschaft eingliedern können und ein größeres Charisma ausstrahlen.

Es gibt keine Gegenanzeigen für diese Asana.

Vajrasana

10:40 GMT / 3:40am PST | 16:45 GMT / 9:45 am PST  | 2:10 (22.6.) GMT / 7:10 pm PST

IMG_0968Setzen Sie sich auf Ihre Beine. Ihre Großen Zehen sollten etwa eine Daumenbreite auseinander liegen, während die Knie etwa eine Faust breit voneinander entfernt sein sollten. Setzen Sie sich nicht direkt auf Ihre Fersen. Legen Sie Ihre Hände auf die Oberschenkel im Bereich des Hüftgelenks, wobei der Daumen nach hinten und die übrigen nach innen zeigen. Halten Sie Ihre Wirbelsäule aufrecht und die Schultern entspannt mit geöffneter Brust. Falls die Geschmeidigkeit Ihrer Beine nicht ausreicht, um sich direkt auf den Boden zu setzen, nehmen Sie zur Unterstützung ein Kissen unter Ihre Füße oder zwischen Ihren Beinen und dem Gesäß.

Konzentrieren Sie sich während der gesamten Ausführung der Asana wie oben beschrieben. Machen Sie sich die Verbundenheit zwischen Ihrem Verstand und Herzen bewusst. Bemerken Sie, wie dieser Zustand zu tiefem mentalen und emotionalen Frieden führt und eine innere Zentrierung bewirkt, die uns hilft, die höheren Aspekte unseres Wesens erfahren zu können.

Es gibt keine Gegenanzeigen für diese Asana.